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Corinna ROSTECK
| 1968
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geboren,
lebt und arbeitet in Berlin und Wiesbaden |
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1987 - 1994 |
Studium an
der Hochschule der Künste Berlin, Malerei und Künstlerische Fotografie
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1991 - 1992 |
Advanced
Diploma Printmaking, Central St. Martin‘s College of Fine Art, London
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1994
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Meisterschülerdiplom in Photomedia bei Prof. Katharina Sieverding,
Universität der Künste,
Berlin |
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1997/98 |
International Center of Photography (ICP), New York, Teaching Assistant
for Advanced Digital Imaging, New York, USA |
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Stipendien und Preise |
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1995 |
DAAD -
Stipendium für Japan und USA |
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1997 |
Stipendium
des Deutsch - Französischen Jugendwerkes, Paris |
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1997/98 |
DAAD
Stipendium, New York, International Center of Photography, ICP, USA |
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1998 |
1.Preis,
MEWA Kunstpreis, Wiesbaden |
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Ausstellungen (Auswahl) |
"Bruder
Sonne - Schwester Mond", Abschlußausstellung UdK, Berlin
"Auf-Bruch",
Galerie Barbara von Stechow, Frankfurt am Main
"Double Jeu",
Galerie Condé, Goethe Institut, Paris
"exchange
places", Galerie Erhard Witzel, Wiesbaden
"brides even", Edda Biermann Gallery, Berlin
"back&forth", eDIT‘99, Frankfurt/Main
"(T)Raum",
Galerie Erhard Witzel, Wiesbaden
"whirl&wake
I", Nassauischer Kunstverein, Wiesbaden,
"whirl&wake II", sic- projects Galerie Mönch, Berlin
"we two", mit Sophie Lovell, Galerie "Weißer Elefant", Berlin
"sogesehen", Kunstallianz 1, Treptowers Berlin
"(T)Räume", Holzhausenschlößchen, Frankfurt am Main
Saar Ferngas
- Förderpreis, Museum Ludwigshafen
Kunstverein
Trier, Junge Kunst, e.V., Saar Ferngas Förderpreis
„Aqua Alta“, sic- projects, Galerie Mönch, Berlin
„Feuer - Wasser - Luft“, Galerie Raab, Berlin
„liquid light“, liquidrom, Berlin
Galerie Bergenr & Job, Mainz
"Wasser
Fest", Galerie Erhard Witzel, Wiesbaden
"Wasser
Fest", Galerie Karin Melchior, Kassel |
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Bibliografie |
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1994 |
„Geschwisterliebe /Geschwistermythos“, TV - production für ARTE -
„Bruder Sonne - Schwester Mond“ |
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1996 |
„Double Jeu“,
Galerie Condé, Goethe Institut, Paris |
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1997 |
„Standby“,
videodokumentation, Galerie im Stellwerk, Kassel |
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1999 |
„back&forth“,
videodokumentation, eDIT‘99, mit Nan Hoover, U.Rosenbach, M. Odenbach,
etc...
Kongreßzentrum, Frankfurt/Main, FOCUS Magazin
„brides even“, Videodokumentation ARD/ SAT1, art forum Berlin |
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2001 |
„sogesehen“,
Einzelkatalog der Ausstellungen,
artAllianz 1, Treptowers Gallery, Berlin
„(T)Räume“, Holzhausenschlösschen, Frankfurt am Main |
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2002 |
Saar Ferngas
- Katalog, W. Hack Museum Ludwigshafen |
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2004 |
"Deutschland" Europäische Zentralbank, Frankfurt |
Öffentliche Sammlungen
seit 1991 Fotosammlung Deutsche Bank, Frankfurt am Main,
e-on Düsseldorf
SAL Oppenheim Bank, Köln
Kunstsammlung Allianz Versicherungen, Berlin
Kunstsammlung Allianz Versicherungen, Frankfurt am Main
Kunst am Bau Projekt accenture GmbH, Kronberg / Ts
Kunst am Bau Projekt accenture GmbH, Hamburg,
Kunst-am-Bau-Projekt Braun, Melsungen

"defensestripes", Cibachrome/Aludibond,
70x100 cm, 2003

"spring", Cibachrome/Aludibond, 130x90 cm,
2003

"backup", Cibachrome/Aludibond, 130x90 cm,
2003
"exchange place.",
Cibachrome/Aludibond, 155x230 cm, 1999

"Zurück-Blicken", Cibachrome, 100x150 cm, 1999

"Hoboken song", Cibachrome, 100x150 cm, 1999

"residences.",
Cibachrome/Aludibond, je 130x90 cm, 2000
Ansichten einer Traumwirklichkeit
Fotografien von Corinna Rosteck
Stipendien führten Corinna Rosteck in wenigen Jahren schon an viele Orte der Welt; sie
reiste nach Japan, nach New York, fuhr durch die Vereinigten Staaten, arbeitete in London.
Als "unglaubliche Flut von Bildern" beschreibt die 1968 geborene Berliner
Künstlerin das, was sie ringsum zu sehen bekam. Mit dem Fotoapparat setzte sie
Markierungen in die Fülle, griff einzelne Bilder aus der Unendlichkeit möglicher Motive.
"(T)Räume" heißt die Ausstellung mit ihren neuen Arbeiten in der Galerie
Erhard Witzel in Wiesbaden: Aus verschiedenen Bildern stellt Corinna Rosteck ihre
Ansichten zusammen, pflanzt vorbeieilende Passanten aus Paris vor glatte Gebäude in New
York, zeigt spiegelnde Fenster und Glasfassaden. Nicht den bestimmten Augenblick, in dem
das Foto entstand, will Corinna Rosteck dokumentieren. Vielmehr möchte sie sich vom
"unwiederbringlichen Zeitpunkt des Kameraauslösens" und von Zeit und Raum
distanzieren. Die Künstlerin sucht nach dem "einen" Bild. "Fotografie
heißt das Auffinden und Finden einer ästhetischen Plötzlichkeit", definiert
Corinna Rosteck ihre Arbeit.

Ausstellung: "(T)Räume" im Januar 2001 in der Galerie Erhard Witzel
Daß sie, die sich als "fotografische Malerin" begreift, jenseits der
Dokumentation des Augenblicks steht, beweist Corinna Rosteck auch mit anderen Brechungen
der Realität. Sie fertigt Aufnahmen von Spiegelungen im Wasser und im Glas an, die
wiederum durch die Spiegelungen der Bildträger noch verstärkt werden: Ihre digital
bearbeiteten Fotografien setzt Corinna Rosteck auf schimmernde Metallplatten. Dadurch
möchte sie das Nebeneinander vieler Maßstäbe, wechselnder Ansichten und Standorte einer
"Traumwirklichkeit" deutlich machen. Das Helldunkel betont die Künstlerin so
stark, daß sich bereits verwischte Konturen des Körpers noch mehr aufzulösen scheinen
und Bewegung in der Montage erzeugen. Grenzen zwischen Wahrheit und Traum, Außen- und
Innenwelt, Wirklichkeit und Illusion verschwimmen endgültig.

"greenpoint", Duraclear in Leuchtkasten,
Unikat, 100x100 cm, 1999
Konsequent verfolgt die Absolventin des Studiums der Freien Malerei an der Hochschule der
Künste Berlin und ehemalige Meisterschülerin bei Katharina Sieverding ihre Suche. Ihre
aktuellsten Bilder zeigen nur noch die Wasseroberfläche, in der sich kein Gebäude und
kein Mensch mehr spiegelt. Da sind lediglich Licht, Schatten, Tropfen, Wellen und Kringel
auf der Oberfläche zu entdecken. Corinna Rosteck, die früher mit Überblendungen und
Doppelporträts arbeitete, vollzieht einen weiteren Schritt Richtung Abstraktion.

"curtain1",
Cibachrome/Aludibond, 90x130 cm, 2000
"curtain2", Cibachrome/Aludibond, 90x130 cm, 2000

"curtain3", Cibachrome/Aludibond, 90x130 cm, 2000
Weitere neue Arbeiten
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